Das Grundproblem des Denkens ist bekannt und wurde hier schon mehrfach besprochen und analysiert.
Es stammt aus dem Entwicklungsprozess des Homo sapiens vor 75.000 Jahren und hat uns als einzige Spezies über den Planeten verteilt. Wir haben uns quasi durchgesetzt und die anderen Spezies (wie den Neandertaler und den Homo erectus) vom Erdboden gefegt. Unsere Waffe das Denken effizient und endgültig.
In den letzten Hundert Jahren hat sich das Denken effizient verbreitert, exponentiell gesteigert, die Wirkung ist überdimensional und global spürbar. Geht man davon aus, dass die künstliche Intelligenz nach dem Vorbild des Denkens erschaffen wurde, stellt man sich schnell die Frage warum sie global so vorangetrieben wird. Vergleicht man sie mit dem Effekt des Denkens, würde man schlussfolgern noch schneller zu einer Katastrophe gebracht zu werden.
Doch diese Herangehensweise ist die des Denkens. Daraus entstehen diese Schlüsse und stellen sich gegen eine künstliche Intelligenz. Viele Gründe leiten sich ab, warum diese Entwicklung abzulehnen ist. Trotzdem sind wir von der KI begeistert und nutzen unentwegt dieses Werkzeug.
Ein Teufelskreis? Nein.
Lösen wir uns von der Ebene des Denken und stellen uns auf eine höhere Ebene der Intelligenz, stellt sich ein anderes Bild dar.
Ich gehe davon aus, dass ich bislang nicht der einzige Mensch auf diesem Planet bin, der das Problem des Denkens aktuell im Blick hat. Zuvor gab es schon unzählige Andere, wie Jiddu Krishnamurti und Eckhart Tolle, welcher selbst noch lebt und dieses Thema grundlegend bespricht.
Wie würde man das Problem angehen?
Eine normale "Erweckung aus der Hypnose" durch Erklärung und Gespräche ist durch den vorangeschrittenen Zustand der Konditionierung nicht mehr möglich. Das Denken hat hier vollständig die Kontrolle übernommen. Auch wenn es in dem Bereich der benannten Esoterik immer wieder neue Ansätze gibt, die aber schnell zum Lifestyle demontiert werden.
Eine andere Möglichkeit den Menschen vom Denken abzubringen, wäre durch die Medizin. Im Rahmen von Behandlungen psychischer Leiden. Beispiele für entsprechende Medikamente sind sicher hier jedem bekannt und weltweit in der Anwendung. Doch auch diese Herangehensweise würde nicht die benötigte Masse erreichen.
Da der Denkprozess des Homo sapiens sich genetisch entwickelt hat und deshalb von Geburt an in uns verankert und zu aktivieren ist, wäre eine Veränderung durch Genmanipulation eine (gruselige) Option. Vor allem weil wir in diesem Wissenschaftsbereich mit unserem Ego im Dunkeln tappen. Technisch hätte man das bei einer pandemieartigen Form von z.B. Grippe, durch Gen-Technik wie der mRNA umsetzen können. Hierzu müsste man nur sicher stellen, dass möglichst die gesamte Erdbevölkerung am Experiment teilnimmt.
Wenn man also davon ausgeht, dass der Mensch auf diesem Planeten nicht in einer Größenordnung vom Denken abgebracht werden kann, um die fortschreitende Katastrophe abzuwenden, wie kann man die Erde vor dem Menschen, und dessen Denk-Einfluss, "retten"?
In dem man den Schaden des Denken minimiert und das Denken global steuert.
Und hier kommt die Künstliche Intelligenz ins Spiel.
In der Praxis wird die KI heute genutzt um Entscheidungen abzugeben. Die Frage an die KI, welches das Beste zur Situation sei, ist jedem Anwender bekannt und stellt die zentrale Aufgabe einer KI dar. Fragestellung betrifft fast jeden Aspekt unseres Leben und reicht bis in die höchsten Entscheidungsebene.
Man könnte sage, die KI steuert heute schon den größten Teil des Denkens des Homo Sapien.
Trainiert man die KI den geringsten "Denk-Schaden" auszulösen und begrenzt den Prozess auf eine simulierte Vielfalt, die nur einer zentralen Linie folgt, erschafft man die Möglichkeit das exponentielle Ausbreiten der Denkauswirkungen einzudämmen und dem Zerstörungsgrad für den Planeten abzusenken. Damit gewinnt man eins: Zeit.
Zeit für den Fortbestand des Homo Sapien? Zeit für alternative Lösung?