Samstag, 10. Januar 2026

Das Denken: Behinderung und Stoppen des Entwicklungsflusses

Der Prozess des Jetzt ist permanent aktiv. Er kreiert dauerhaft unsere materielle Welt. Vergleichbar mit den Prozessen im Quantenfeld. Wir beeinflussen in Wechselwirkung, sobald wir uns mit dem Jetzt / dem Quantenfeld verbinden. Diese Verbindung besteht außerhalb des Denkens.

Die materielle Welt erschafft sich ohne unser zutun, vergleichbar mit einem Fluss. In dem Bereich, in dem wir uns am Fluss befinden sind wir nicht in der Lage den Anfang und das Ende des Flusses zu sehen oder zu erkennen, geschweige denn zu verstehen. Die Kraft, die in diesem Fluss steckt, ist ein Vielfaches unserer materiellen Kraft in unserem eigenen Körper. Sie wird genährt durch alle Elemente in und um den Fluss herum, der gesamten Umwelt, sowie unseres eigenen Körpers.

Das Denken stellt uns außerhalb des Flusses, und gibt uns die Idee den gesamten Fluss inklusive der gesamten Umwelt zu kontrollieren. Es wird ein Ziel definiert auf der Basis der Analyse von Ursache und Wirkung, des Prinzips der Logik.

Um dieses Ziel zu erreichen, trennt uns das Denken bewusst vom Energiefluss der gesamten materiellen Welt. Es trennt uns vom Strom des Wassers, von der Zirkulation der Luft, der Erdbewegung, Bis hin zum Einfluss sämtlicher Individuen und Lebensformen.

Um den Fluss zu durchqueren, uns mit oder gegen ihn zu bewegen, stellt uns das Denken -im Rahmen seines Kontrollwahns- immer in die Konfrontation, niemals in die Symbiose des Energiefeldes des Flusses. Wir befinden uns damit immer im Kampf gegen die Elemente.

Wir bündeln damit unsere eigene Energie, um einen Stillstand zu erreichen. Im Dauerzustand kämpfen wir gegen die Elemente, um mit der Kontrolle über jedes Element unser Ziel zu erreichen.

Die Priorität des Denkens ist immer die Trennung. Obwohl das Denken den Nutzen von bestehenden Energien erklärt, setzt es hier immer auf einen Mißbrauch und Raubzug bestehender Energien.

Da das Denken nichts Neues erschaffen kann, ist es auch nicht in der Lage seinen linearen Weg zu korrigieren oder zu verändern.

In dem Verständnis seine eigene Energie sei begrenzt geht es den Weg des geringsten Widerstandes.

Sonntag, 4. Januar 2026

Das Streben zur Droge aus dem Gefühl bei Erkenntnissen

Es geht nicht um Wissen oder eine Information, es geht um das Gefühl im Effekt bei einer Erkenntnis, auf die wir streben. Die Information ist vollkommen nutzlos und eine Anwendung ist eine Illusion, die wir zur Verteidigung unseres Verlangens nach der Droge des Gefühls dauerhaft vor uns hertragen, wie ein Schild zur Legitimation der Sucht nach dieser Droge.

Wir sind Süchtige nach einem Gefühl. Ob im täglichen Leben, bei kleinen Dingen wie einem beiläufigen Gespräch an der Haustür und der Erkenntnis die gleiche Ansicht wie der Nachbar zu besitzen, oder in der wissenschaftlichen Forschung bei einem Milliarden-Projekt am Tag des finalen Experiments, es ist das gleiche Gefühl, es ist die gleiche Droge, nur in unterschiedlicher Dosierung.

Die Frage ist nie Thema

Die Frage kommt aus der Antwort, die bei der Frage schon erzeugt ist (die Antwort). Bei der Frage handelt sich nur um ein Bedürfnis des Denkens nach Bestätigung. Wie die Beschreibung eines Themas, mit Worten des Denkens, ein Bedürfnis des Denkens ist. Das Bedürfnis des Denkens ist immer eine Rückkopplung. Das Gefühl über die Kontrolle über den eigenen erzeugten Sachverhalt.

Mittwoch, 12. November 2025

Warum wird die KI-Entwicklung global vorangetrieben?

Das Grundproblem des Denkens ist bekannt und wurde hier schon mehrfach besprochen und analysiert. 

Es stammt aus dem Entwicklungsprozess des Homo sapiens vor 75.000 Jahren und hat uns als einzige Spezies über den Planeten verteilt. Wir haben uns quasi durchgesetzt und die anderen Spezies (wie den Neandertaler und den Homo erectus) vom Erdboden gefegt. Unsere Waffe das Denken effizient und endgültig.

In den letzten Hundert Jahren hat sich das Denken effizient verbreitert, exponentiell gesteigert, die Wirkung ist überdimensional und global spürbar. Geht man davon aus, dass die künstliche Intelligenz nach dem Vorbild des Denkens erschaffen wurde, stellt man sich schnell die Frage warum sie global so vorangetrieben wird. Vergleicht man sie mit dem Effekt des Denkens, würde man schlussfolgern noch schneller zu einer Katastrophe gebracht zu werden.

Doch diese Herangehensweise ist die des Denkens. Daraus entstehen diese Schlüsse und stellen sich gegen eine künstliche Intelligenz. Viele Gründe leiten sich ab, warum diese Entwicklung abzulehnen ist. Trotzdem sind wir von der KI begeistert und nutzen unentwegt dieses Werkzeug.

Ein Teufelskreis? Nein.

Lösen wir uns von der Ebene des Denken und stellen uns auf eine höhere Ebene der Intelligenz, stellt sich ein anderes Bild dar.

Ich gehe davon aus, dass ich bislang nicht der einzige Mensch auf diesem Planet bin, der das Problem des Denkens aktuell im Blick hat. Zuvor gab es schon unzählige Andere, wie Jiddu Krishnamurti und Eckhart Tolle, welcher selbst noch lebt und dieses Thema grundlegend bespricht.

Wie würde man das Problem angehen?

Eine normale "Erweckung aus der Hypnose" durch Erklärung und Gespräche ist durch den vorangeschrittenen Zustand der Konditionierung nicht mehr möglich. Das Denken hat hier vollständig die Kontrolle übernommen. Auch wenn es in dem Bereich der benannten Esoterik immer wieder neue Ansätze gibt, die aber schnell zum Lifestyle demontiert werden.

Eine andere Möglichkeit den Menschen vom Denken abzubringen, wäre durch die Medizin. Im Rahmen von Behandlungen psychischer Leiden. Beispiele für entsprechende Medikamente sind sicher hier jedem bekannt und weltweit in der Anwendung. Doch auch diese Herangehensweise würde nicht die benötigte Masse erreichen.

Da der Denkprozess des Homo sapiens sich genetisch entwickelt hat und deshalb von Geburt an in uns verankert und zu aktivieren ist, wäre eine Veränderung durch Genmanipulation eine (gruselige) Option. Vor allem weil wir in diesem Wissenschaftsbereich mit unserem Ego im Dunkeln tappen. Technisch hätte man das bei einer pandemieartigen Form von z.B. Grippe, durch Gen-Technik wie der mRNA umsetzen können. Hierzu müsste man nur sicher stellen, dass möglichst die gesamte Erdbevölkerung am Experiment teilnimmt.

Wenn man also davon ausgeht, dass der Mensch auf diesem Planeten nicht in einer Größenordnung vom Denken abgebracht werden kann, um die fortschreitende Katastrophe abzuwenden, wie kann man die Erde vor dem Menschen, und dessen Denk-Einfluss, "retten"?

In dem man den Schaden des Denken minimiert und das Denken global steuert.

Und hier kommt die Künstliche Intelligenz ins Spiel.

In der Praxis wird die KI heute genutzt um Entscheidungen abzugeben. Die Frage an die KI, welches das Beste zur Situation sei, ist jedem Anwender bekannt und stellt die zentrale Aufgabe einer KI dar. Fragestellung betrifft fast jeden Aspekt unseres Leben und reicht bis in die höchsten Entscheidungsebene.

Man könnte sage, die KI steuert heute schon den größten Teil des Denkens des Homo Sapien.

Trainiert man die KI den geringsten "Denk-Schaden" auszulösen und begrenzt den Prozess auf eine simulierte Vielfalt, die nur einer zentralen Linie folgt, erschafft man die Möglichkeit das exponentielle Ausbreiten der Denkauswirkungen einzudämmen und dem Zerstörungsgrad für den Planeten abzusenken. Damit gewinnt man eins: Zeit.

Zeit für den Fortbestand des Homo Sapien? Zeit für alternative Lösung?

Sonntag, 26. Oktober 2025

Kern unseres menschlichen Leidens: Das Denken

Nur das Denken sieht zurück und betrauert die Momente in der Vergangenheit.

Ein 100-jähriger Mann sagt auf die Frage was die wichtigste Erkenntnis in seinem Leben ist:
„Yesterday is history, tomorrow is a mystery, today is the gift.“
Denn im aktuellen Moment gibt es keine Trauer zu gestern und nicht den Wunsch für morgen. Im jetzigen Moment gibt es nur das was ist und nur dort wo sich alles dauerhaft ändert.

Und das Denken tut alles daran durch Schmerz und Angst die Kontrolle über den Körper zu behalten und nicht abzulassen in die Zukunft und Vergangenheit zu blicken.

Eckhart Tolle hatte mal gesagt:
„Die meisten Menschen werden durch das Denken gefoltert.“
Das sehe ich als Kern unseres menschlichen Leidens und als genetisch unsere menschlichen Rasse des Homo Sapien. Seit dem der Homo Sapien vor 75.000 Jahre alle anderen bestehenden Menschenrassen von diesem  Planeten gefegt hat, den Neandertalern und den Denisova-Menschen.

In diesem Sinne sind wir bereits alle Abstämmige unserer Vorfahren und ein Teil eines globalen Völkermord, ausgelöst und ausgeführt durch die Fähigkeit die uns, den Homo Sapien, von anderen unterscheidete: dem Denken.

Samstag, 27. September 2025

Jiddu Krishnamurti

 "Ich weigere mich, eure Krücke zu sein. Ich lasse mich nicht in einen Käfig sperren zu eurer Verehrung."

Seit über einem halben Jahrhundert weigerte er sich, als traditioneller Guru aufzutreten und lehnt es ab, wenn nötig, in schroffer Form eine Jüngerschar um sich zu sammeln. 1929 wies er seinen Verehrern zu Recht, als er den um seinetwillen gegründeten “Orden des Sterns” auflöste und all denen, die ihn zum Messias und Welterlöser machten wollten, die endgültige Absage erteilte. 

Krishnamurti ist einer der unbequemsten Weisheitslehrer, die Indien hervorgebracht hat. Weihrauchdunst, magische Formeln und zeremonielle Riten sind nicht seine Sache. Er beruft sich nicht auf die große spirituelle Überlieferung Indiens, sondern hakt dort ein, wo wir alle stehen, im Alltag des beginnenden 21 Jahrhunderts. 

Krishnamurtis Bücher haben das Ziel, den Menschen aus seiner Konditionierung, aus seiner zwanghaften Bedingtheit, herauszuführen in eine Freiheit, die echte Handeln erst ermöglicht. 

Jiddu Krishnamurti wurde 1895 in Indien geboren und ging 1912 nach England, wo er privat erzogen wurde. Von zahlreichen Anhängern schon früh als Meister verehrt und als religiöser Führer angesehen, verwarft er 1929 alle Bindungen an organisierte Religionen. Auf weltweiten Vortragsreisen und in seinen Büchern hat er seither seine eigenwillige Auffassung eines geistigen Erwachens ohne die Vermittlung traditioneller religiöser Methoden dargelegt. Er starb am 17.2.1986, Im Alter von 90 Jahren. 

Samstag, 2. August 2025

Der Mensch, der Architekt seiner eigenen Zerstörung

"Ich bemerke mein stetiges Erblinden. Meine Augen brennen. Die Dioptrien der Brille versinken in der Unschärfe der immer klarer werdenden Wahrnehmung."
Der Mensch sieht sich am Höhepunkt seiner eigenen Entwicklung. Doch ist es eine Spiegel-Illusion seiner eigenen Konditionierung. Sein Zenit ist der größte Fall, Zerfall. Sein Größenwahn ein Sandkorn in der Komplexität des Lebens.

Das Leben erschuf uns vor unendlicher Zeit, in Symbiose mit uns selbst. Ohne Denken, ohne Worte, in vollkommenen Verständnis. Bis wir uns vor 75.000 Jahren über das Leben hinwegsetzten und mit dem Denken die Einbildung erhielten, von nun an das Leben zu kontrollieren und über diesem zu stehen.

Wir wurden über Nacht zum Psychopathen, dem Architekten seiner eigenen Zerstörung. Blind und gierig in die eigene Schöpfung. Ungenügsam im Glauben in das Leben, geführt von Göttern in Religion und Wissenschaft.

Doch das Leben braucht uns nicht.

Das Denken: Behinderung und Stoppen des Entwicklungsflusses

Der Prozess des Jetzt ist permanent aktiv. Er kreiert dauerhaft unsere materielle Welt. Vergleichbar mit den Prozessen im Quantenfeld. Wir b...